Informationen zum Polizeiberuf, Polizei Einstellungstest und Einstellungsvoraussetzungen.
Dienstag 24. Oktober 2017

Zoll/Bundesfinanzpolizei

Einstellungen für den mittleren Dienst, sowie für den gehobenen Dienst

Hier die offizielle Seite:

http://www.zoll.de

Seite der GdP-Bundesfinanzpolizei

Zoll-Board – Das Forum der Gewerkschaft der Polizei für den Zollvollzug.

Der Zoll: Allgemeine Einstellungsvoraussetzungen
Quelle: zoll.de.

Das müssen Sie mitbringen:

Schulabschluss

… für den mittleren Dienst den Realschulabschluss oder einen im allgemeinen Bildungsbereich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand.
In Ausnahmefällen genügt auch ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer so genannten förderlichen Berufsausbildung (wie kaufmännische Berufe oder Berufe im Rechtsanwalts- oder Steuerbereich).
Der Durchschnitt in den Hauptfächern sollte min. 2,5 betragen.

… für den gehobenen Dienst das Abitur, die vollständige Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss.
Der Durchschnitt in den Hauptfächern sollte min. 3,0 betragen.

Der Notendurchschnitt kann bei entsprechende Bewerberzahl und -qualität auch angehoben werden.
Es zählt allerdings der Gesamteindruck, sodass auch schlechtere Bewerber eine Chance haben. Die Noten sind nicht allein entscheidend.

Alter/Staatsangehörigkeit
Zum Zeitpunkt der Einstellung dürfen Sie nicht älter als 40 Jahre sein. Sie sind deutsche Staatsbürgerin/deutscher Staatsbürger oder haben die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union.

Sonstiges
Sie müssen körperlich fit und gesundheitlich geeignet sein. Zum Beispiel muss im mittleren Dienst eine Mindestgröße von 165 cm erreicht werden (Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Körpergröße von 162 cm ausreichend). Ferner dürfen bestimmte Augenwerte nicht unter- bzw. überschritten werden.
Hier gelten beispielsweise folgende Grenzwerte:

Für den mittleren Dienst:

Kurzsichtigkeit 3,0 Dioptrien,
Weitsichtigkeit 2,0 Dioptrien.

Für den gehobenen Dienst vor Vollendung des 20. Lebensjahres:

Kurzsichtigkeit 3,0 Dioptrien,
Übersichtigkeit 2,0 Dioptrien.

Für den gehobenen Dienst nach Vollendung des 20. Lebensjahres:

Kurzsichtigkeit 10,0 Dioptrien,
Übersichtigkeit 6,0 Dioptrien.

VORSICHT: Dies sind nur die ALLGEMEINEN Voraussetzungen um in die Zollverwaltung zu kommen. Die Werte sagen nichts über die mögliche Vollzugseignung aus. Hierfür gibt es ein gesondertes ärztl. Gutachten.

Bei Einstellungen in den Wasserzolldienst benötigen Sie zusätzlich das nautische oder maschinentechnische Befähigungszeugnis, das nach den Schiffsbesetzungsvorschriften gefordert ist.

Wir erwarten von Ihnen:

Flexibilität,
Mobilität,
Teamfähigkeit,
Engagement,
Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen,
Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.

Sie müssen grundsätzlich bereit sein, Dienstkleidung und eine Waffe zu tragen sowie im Schichtdienst zu arbeiten.
Wir streben an, den Frauenanteil zu erhöhen, und sind daher besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind uns willkommen. Sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Auswahlverfahren mittlerer Dienst

Das Auswahlverfahren besteht aus drei Teilen:

dem schriftlichen Auswahlverfahren,
dem mündlichen Auswahlverfahren und
dem Sporttest.

Das schriftliche Auswahlverfahren

Das schriftliche Auswahlverfahren findet üblicherweise im November statt. Wer schriftlich bestanden hat, wird in der Regel zum mündlichen Teil geladen, der erfahrungsgemäß zwischen Januar und März erfolgt.

Mit dem schriftlichen Auswahlverfahren wird überprüft, ob Sie aufgrund Ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Ihres Arbeitsverhaltens für die theoretische Ausbildung am Bildungs- und Wissenschaftszentrum (BWZ) und für den Vorbereitungsdienst geeignet sind. Das schriftliche Auswahlverfahren dauert drei Zeitstunden. Der Test wird jedes Jahr neu erstellt.

Das schriftliche Auswahlverfahren besteht derzeit aus folgenden Teilen:

Zahlenverständnis,
Sprachverständnis,
Erörterung,
Postkorb und
Wissenstest.

Das schriftliche Auswahlverfahren gilt als bestanden, wenn Sie die Mindestpunktzahlen in den Bereichen Zahlen- und Sprachverständnis sowie insgesamt mindestens 50 von 100 Wertungspunkten erreicht haben.

Die Aufgaben

Im Zahlenverständnis sollen Sie Ihre mathematischen Grundfähigkeiten nachweisen und müssen eine Mindestpunktzahl erreichen. Mit den Aufgaben werden insbesondere abgefragt:

mathematische Grundregeln,
Dreisatz/Vergleichsrechnung,
Prozentrechnen und
Zinsberechnungen.

Bei der Lösung der Aufgaben ist ein Taschenrechner zugelassen.

Im Teil Sprachverständnis werden festgestellt:

sprachliche Grundfähigkeiten,
Textverständnis und
die Fähigkeit, Rechtsvorschriften anzuwenden.
Auch in diesem Aufgabenbereich muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden.

Mit der Erörterung zeigen Sie Ihre Fähigkeiten, sich schriftlich zu einem Thema/Problem zu äußern. Dazu gehört insbesondere, dass Sie

einen Sachverhalt/ein Problem durchdringen und gedanklich strukturieren können,
Ihre Gedanken logisch und überzeugend darlegen können,
sich gewandt ausdrücken können und
die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung beherrschen.

Beispiel für eine Erörterung:
„Sollte Ihrer Meinung nach für Schülerinnen und Schüler eine einheitliche Kleidung an Schulen eingeführt werden? Erörtern Sie ausführlich die Vor- und Nachteile von Schuluniformen.“

In der Postkorbübung sollen Sie zeigen, dass Sie die wesentlichen Informationen mehrerer Schreiben erfassen, diese Informationen in einen Zusammenhang bringen und daraus Handlungsschritte ableiten können.

Im Wissenstest werden Ihnen Fragen aus dem Bereich der Allgemeinbildung gestellt.

Ausbildung im mittleren Dienst

Der fachtheoretische Teil (EL und AL) wird überwiegend am BWZ DS Plessow bei Werder/Havel und am BWZ DS Sigmaringen durchgeführt.

Gliederung des Vorbereitungsdienstes für Zollsekretärsanwärter:

 Einführung: 2 Wochen Einführung in den Zolldienst (Vereidigung, Vordrucke, Anträge etc.); Ort: Ausbildungshauptzollamt

 Einführungslehrgang mit anschließender Zwischenprüfung: In der ersten Woche des EL erfolgt eine Einweisung in den Aufbau und die Aufgaben der BFV, Rundgänge auf dem Gelände (Bibliothek, Sporthalle etc.), erstes Arbeiten mit Gesetzestexten und vieles mehr, was einem den Start erleichtern soll.
Der EL läuft insgesamt 4 Monate beim Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung (BWZ) an den DS Plessow oder Sigmaringen und beeinhaltet Lehrgangsklausuren und eine Zwischenprüfung (3 Klausuren).

 Hauptpraktikum:

– 1 Woche ATLAS Schulung beim BWZ

    – 9 Wochen Zollabfertigung Warenverkehr, Zollamt- 3 Wochen praxisbezogene Lehrveranstaltung (PL) beim BWZ- 2 Wochen Ausbildungsarbeitsgemeinschaft beim BWZ- 8 Wochen PL II – Lg. Eigensicherung und Bewaffnung (ESB) in Sigmaringen oder Plessow und anschließend
    – 2 Wochen Ausbildungsarbeitsgemeinschaft (Handlungs- und Verhaltenstraining) in Sigmaringen oder Plessow- 11 Wochen Vollzugsdienstpraktikum (KE Grenznaher Raum, KEV, FKS, Fahndung)- 3 Wochen PL III am BWZ- 2 Wochen Ausbildungsarbeitsgemeinschaft- 8 Wochen Mitarbeitertätigkeit am HauptzollamtSachbearbeitung Zölle, Zollabfertigung, VerbrauchsteuernPrüfdienste (Steueraufsicht, Betriebsprüfung)Vollstreckungsdienst- 9 Wochen Zollabfertigung an einem Zollamt- 2 Wochen Ausbildungsarbeitsgemeinschaft am BWZ

 Abschlusslehrgang mit anschließender Laufbahnprüfung

4 Monate am BWZ in Plessow oder Sigmaringen

Dies ist der offizielle Ablauf der Ausbildung im m.D. Die ganze Ausbildung am BWZ in Sigmaringen, Plessow oder den anderen Dienstsitzen findet in Dienstkleidung statt (sofern diese bereits ausgeliefert wurde). Hat man den ESB bestanden, geht man während der Praxisabschnitte immer mal mit zum Fortbildungsschießen (lt. WaffDV vorgeschrieben). Vom Zeitpunkt der Teilnahme am ESB sind auch die Praktika abhängig: in den Vollzugsdienst geht’s nämlich grds. nur nach bestandenem ESB! Da ZSAnw/innen noch keine Vollzugsbeamten/innen i.S.D. UZwG sind, findet keine Ausstattung mit Schusswaffen während des Vorbereitungsdienstes statt.




www.quickhandy.de

Begriffserklärungen:

praxisbezogene Lehrveranstaltung: Theorieausbildung an den DS des BWZ mit Praxisbezug und echten Fällen.

Ausbildungsarbeitsgemeinschaft: Kollegen aus der Praxis bringen Fälle mit die sie mit den Anwärtern bearbeiten. Möglich sind auch kleine Rollenspiele.

ESB: Lehrgang „Eigensicherung und Bewaffnung“; dort lernt ihr in theoretischen Facheinweisungen Vollzugsrecht sowie in praktischen Lehrveranstaltungen deeskalierendes Verhalten, Schießen, Selbstverteidigung und im Einsatztraining, wie man seine theoretischen Fachkenntnisse in praxisnahen Rollenspielen anzuwenden hat.

Verdienst und ev. Abzüge

Das Monatsbrutto für einen ledigen ZSAnwärter im mittleren Dienst beträgt zur Zeit (Stand: Juli 2009) 912,- Euro (u.U. zzgl. 108,92 Euro Familienzuschlag)
Davon gehen insgesamt ca. 13 Euro an Lohnsteuer und ggf. Kirchensteuer ab.
Das Monatsbrutto für einen ZIAnwärter im gehobenen Dienst beträgt zur Zeit (Stand: Juli 2009) 964,- Euro (u.U. zzgl. 114,38 Euro Familienzuschlag).
Davon gehen insgesamt ca. 13 Euro an Lohnsteuer und ggf. Kirchensteuer ab.

Die aktuelle Gehaltstabelle ist hier einzusehen.

Davon muss noch eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden, die die 50% Beihilfe ergänzt. Die Versicherung gibt es je nach Anbieter, Vorgeschichte und Alter für 50 – 80 Euro. Das Vergleichen der Leistungen ist sehr wichtig. Ein Beihilfeergänzugstarif (BET) sollte unbedingt inkludiert sein.
Hier helfen kompetente Experten unter http://www.gdp-bpolak.de/angebote/pvag-polizeiversicherungs-ag/ weiter.

Kindergeld beziehen trotz Ausbildung oder Studium

Wenn nach Abzug der Werbungskosten von den Bruttoeinnahmen des Kalenderjahres weniger als der Betrag von 7.680 € (ab 01.01.2010: 8004,- Euro) übrig bleibt, kann Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden. Da unter die Werbungskosten u.a. auch die Kosten einer getrennten Haushaltsführung, der Familienheimfahrten, ggf. Verpflegungskosten und Kosten für Lehrmittel fallen, steht mit Sicherheit auch noch einigen Auszubildenden der BFV Kindergeld zu.

Umfassende Informationen findet ihr auch auf der Homepage des Dienstleistungsportals des Bund
>>klick hier <<

Zoll eine Alternative zur Polizei?

 Mal grundsätzlich:
Den Zoll nur als Alternative zu sehen, falls man das Polizei-Auswahlverfahren nicht schafft, ist nicht zu empfehlen.
Nur wenn einen die Arbeit des Zolls interessiert, sollte man sich auch bewerben.
Dies setzt voraus, dass man sich mal mit der Arbeit des Zolls auseinandersetzt.
Wer nur die Fernsehberichte kennt und glaubt die Arbeit bestehe nur aus FKS, ZKA und KEV, dann ist der Weg zur Erkenntnis noch lang.
Der Bereich Vollzug ist nur ein kleiner Teil der Arbeit.
Der Teil der Zollverwaltung, der sich mit Vollzugsaufgaben befasst, ist nur bedingt mit der Polizei vergleichbar. Allerdings stellt der Vollzugsdienst mittlerweile den größeren Teil in der BFV dar. Aber Achtung! Nicht jeder Vollzugsbeamte ist auch Waffenträger!

Neben den Kontrolltätigkeiten fallen noch an:
Abfertigung von Zollpapieren aller Art bei der Ein- und Ausfuhr, Durchführung sämtlicher Kassentätigkeiten, Prüfung der Kosten- und Leistungsberechnung und vieles mehr. Das sind hauptsächlich Schreibtischarbeiten.
Ein undifferenzierter Vergleich zwischen Polizei und Zoll wäre fatal.

Das BWZ (Bildungs- und Wissenschaftszentrum) in Münster

Man sich nach der Ankunft in Münster die Zimmer grds. frei aussuchen, dies ist jedoch abhängig von der freien Zimmeranzahl und den Ankömmlingen.
Das Wohnen 1 liegt nah an den Lehrsälen und Wohnen 3 ist näher am Parkplatz.
Wohnen 3 und 4 haben Parkplatzblick.
Es ist aber eh alles unter einem Dach und daher wohl nicht so wichtig.
Auf den Ebenen 1 kann es etwas lauter sein, da dort kein Teppich liegt.

Die Zimmer sind folgendermaßen eingerichtet:
– Bett
– Schreibtisch
– Schrank
– Pinnwand
– Kleiner Tisch
– 2 Stühle
– Regal

Jedes Zimmer hat eine Nasszelle mit WC, Handwaschbecken und Dusche. Das Bad wird zweimal in der Woche gereinigt. Für den Rest des Apartements ist jeder selbst verantwortlich.
Bettwäsche und Handtücher können kostenlos geliehen werden. Ausserdem können in der Wäschekammer auch Staubsauger kostenlos geliehen werden.
Auf jeder Etage gibt es Gemeinschaftsküchen (eigene Töpfe usw. muss jeder selber mitbringen) in welcher es auch für jeden ein kleines Kühlfach gibt.
TV/ Internet Bislang gibts in den Zimmern von „Wohnen 4“ TV-, Internet- und Telefonanschluss. Die anderen Wohnblöcke werden nun schrittweise je nach Auslastung modernisiert. Fernsehzimmer gibt es derer drei im Erdgeschoß.
Das Aufstellen von Sat-Empfangsanlagen ist verboten.
Wer es dennoch tun möchte, sollte ein Zimmer mit gerader Nummer und Parkplatzblick wählen.
Mittlerweile ist mit einer vernünftigen digitaltauglichen Zimmerantenne und Receiver der Empfang von DVB-T möglich. Mit der Verkabelung der Zimmer mit Internetanschlüssen sollen möglicherweise auch Fernsehanschlüsse verlegt werden. Dies sollte bautechnisch inzwischen abgeschlossen sein. Bisher ist der Internetzugang von 15-22 Uhr in den Lehrsälen mit den Dienstlaptops möglich. ( Benutzerregeln unbedingt beachten )

Wer seine Ruhe haben will, sollte ein Zimmer in den höheren Ebenen, möglichst weit weg von Teeküche und Fahrstuhl, suchen.

Verpflegung:
Frühstück ist klassisch mit Wurst, Käse, Brot, Brötchen, Marmeladen, Obst, Säften, Joghurt, Müsli, Kaffee, Tee vom „Buffet“.
Das Mittagessen ist total unterschiedlich. Es gibt jeden Tag die Möglichkeit zwischen 3 Gerichten und Salaten zu wählen. Das Essen in der Mensa kann man im Allgemeinen als recht gut ansehen.

Im Casino kann man abends auch sehr gut essen.

Sportstätten:
Es gibt einen Sportplatz, der aber wegen Verletzungsgefahr nicht als Sportplatz benutzt werden darf (Maulwurfshügel und Kaninchenbauten), einen Kraftraum (im Keller von Wohnen 1, geöffnet bis 22 Uhr), einen Tischtennisraum, einen Tennisplatz, eine Kegelbahn, ein Basketballfeld, einen Billardraum und eine Turnhalle, die ganz ordentlich ausgestattet ist. Weiterhin kann man in der Gegend sehr gut joggen.
Besuch: Es ist nicht gestattet jemandem Unterkunft zu gewähren! Gemeint ist damit die Bereitstellung einer oder mehrerer Übernachtungsmöglichkeiten im eigenen Zimmer.

Internet: Seid Oktober 05 sind die Lehrsäle vernetzt und man kann mit den dienstlichen Laptops ins Internet. Dabei sind die Internetverhaltensrichtlinien des BWZ und der BFinV zwingend zu beachten (u.a. keine Dowloads urheberrechtlich geschützter Daten und keine Pornos und Gewaltseiten). Das Projekt „Internet auf den Zimmern“ wird gerade umgesetzt. Es wird wohl noch bis Ende 2009 dauern bis alle Zimmer verkabelt sind. Bisher ist „Wohnen 4“ mit Internet und Telefonanschlüssen modernisiert worden.
Es gibt eine Art kostenloses Internetcafe, in dem man sich die sechs vorhandenen Rechner teilen muss.

Parties: Dienstags sind des Öfteren im Partyraum „kollegiale Zusammenkünfte mit musikalischem Umtrunk“.

Kosten: Wer nicht Trennungsgeldberechtigt ist (siehe Punkt: Trennungsgeld), zahlt pro Monat 180,- Euro plus ca. 80,- Euro Verpflegung.

Fahrräder sind bestimmt sinnvoll, da Münster eine Fahrradfahrerstadt ist. Nachteil ist die hohe Diebstahlrate in Münster. Man kann aber auch Fahrräder im BWZ gegen Gebühr Stunden-, Tage- und Wochenendweise ausleihen.
Auf jeder Ebene gibt es einen Waschraum mit Waschmaschinen und Trockner, sowie einen Trockenraum im Keller. Waschpulver ist mitzubringen, Waschmünzen bekommt man im BWZ.

Internetauftritt des BWZ in Münster
seit kurzem gibt es einen Internetauftritt des BWZ. Dieser ist noch recht neu und noch im Aufbau.

http://www.fbfin.de

Bilder von den verschiedenen Dienstsitzen des BWZ findet ihr u.a HIER

Das Studium in Münster für den gehobenen Dienst

Grundstudium:

Fächer:

FB Verwaltungsrecht
 Einführung in das Recht
 Verwaltungsrecht
 Europarecht
 Grundlagen des Rechts des grenzüberschreitenden Warenverkehrs
 Verbrauchsteuerrecht

FB Organisationslehre und Betriebswirtschaft
 Betriebswirtschaft
 Haushaltsrecht

FB Staats- und Verfassungsrecht
 Staats- und Verfassungsrecht
 Politik

FB Volkswirtschaftslehre
 Volkswirtschaftslehre

FB Pädagogik-Soziologie-Psycholgie
 Pädagogik-Soziologie-Psycholgie

Vor Studienbeginn braucht man nicht viel zu besorgen. Block, Stifte und ein Taschenrechner reichen.
Der Taschenrechner kann wissenschaftliche Funktionen aufweisen. Nähere Infos bekommt ihr dann von den Dozenten.

Alle benötigten Vorschriften werden elektronisch bereitgestellt. Viele Dozenten geben auch noch zusätzlich Skripte aus, die hilfreich sind und in der Vorlesung kostenlos ausgegeben werden. Leider versuchen ältere Studiengänge gerne den Neulingen „wichtige Skripte“ zu verkaufen, die sich leider als eigene Vorlesungsmitschriften oder Dozentenskripte, die man eh bekommt, rausstellen. Davon ist abzuraten. Die alten Mitschriften und Klausuren verteilen sich sowieso automatisch in den ersten Wochen.
Der Lernaufwand steigt mit der Dauer der Anwesenheit. So ist es am Anfang noch recht überschaubar. Empfehlenswert ist eine tägliche Nacharbeitungszeit von 2-4 Stunden. Damit bleibt man auf dem Laufenden und erreicht gute Ergebnisse.
Im Dezember werden so genannte Probeklausuren geschrieben, die denen der Zwischenprüfung ähneln und die Prüfungssituation proben sollen. Die Klausuren werden korrigiert, aber das Ergebnis nicht gewertet. Es dient der Lernstandsüberwachung.
Es zählen letztlich nur die Zwischenprüfungen:

– Verwaltungsrecht (80%) + ein Zusatzfach (20%) (Zivilrecht, Steuerrecht, Recht des grenzüberschreitenden Warenverkehrs I und II, Europarecht, Verbrauchsteuerrecht. Was genau wird erst am Prüfungstag bekannt gegeben)

– Staats- und Verfassungsrecht (80%) + Politik (20%)

– Volkswirtschaft (80%) + öffentliche Finanzwirtschaft (20%)

– BWL mit Organisationslehre (Schwerpunkt von Klausur zu Klausur unterschiedlich)

Der Alltag sieht so oder so ähnlich aus:
7:30 Uhr bis 12:50 Uhr Vorlesungen. Jeden Tag 3 Fächer. Hauptsächlich: Verwaltungsrecht, Staatsrecht, Org (BWL), VWL
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist „Vorlesungsfreie Arbeitszeit“. Das heißt: das BWZ ist für den Lehrbetrieb geschlossen und es braucht kein Urlaub genommen werden. Weiter geht’s dann in der Regel am ersten Arbeitstag nach Neujahr. Weiteres auf Ansage im BWZ.

Hauptstudium I-III
Unterrichtszeiten wie im Grundstudium

Fächer:

FB Abgabenordnung
 Abgabenordung 
Steuerstrafrecht
 Vollstreckungsrecht
 Recht der sozialen Sicherung von Arbeitnehmern

FB Recht des grenzüberschreitenden Warenverkehrs 
allgemeines Zollrecht
 Verbote und Beschränkunen im grenzüberschreitenden Warenverkehr (Markenrecht, Abfallrecht, Artenschutzrecht)
 Einfuhrumsatzsteuerrecht
 Zollwertrecht

FB Recht des grenzüberscheitenden Warenverkehrs II
 Marktordungsrecht
 Warenunrsprungs- und Präferenzrecht
 Aussenwirtschaftsrecht

FB Betriebswirtschaftslehre
 Betriebswirtschaftslehre

FB Verbrauchsteuerrecht
 Energiesteuerrecht
 Branntweinsteuerrecht
 Kaffeesteuerrecht
 Biersteuerrecht
 Tabaksteuerrecht

FB Zolltarifrecht
 Zolltarifrecht

Nach dem Hauptstudium I und II wird in jeden Fachbereich eine Klausur geschrieben. Also insgesamt 6 Klausuren innerhalb von 1,5 Wochen. Pro Klausur stehen 4 h zur Verfügung.
Die Laufbahnprüfung nach dem H III läuft genauso ab, nur ist da der Stoff des ganzen Studiums gefordert.

Ablauf des Studiums (Auszug)

 Einführungspraktikum am Hauptzollamt (3 Wochen)

 Grundstudium an der Fachhochschule des Bundes, Fachbereich Finanzen am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung Münster (BWZ Münster) (6 Monate)

 Praktikum I Zollämter und Hauptzollamt (19 Wochen), davon 4 Wochen Fremdsprachenausbildung am BWZ Münster und 3 Wochen praxisbezogene Lehrveranstaltung 

Hauptstudium 1 am BWZ Münster (5 Monate)

 Praktikum IIa Zollämter und Hauptzollamt (12 Wochen)

 Hauptstudium 2 am BWZ Münster (4 Monate) 

3 Wochen für Hausarbeit davon 1 Woche in Münster

 Praktikum IIb Zollfahndungsämter, Hauptzollamt, Zollämter (36 Wochen)

 Hauptstudium III BWZ Münster (3 Monate)

 Laufbahnprüfung BZ Münster, (1 Woche für schriftliche Prüfung 1 Tag für mündliche Prüfung)

Laptops in der Ausbildung

Während der Ausbildung bekommt jeder Anwärter einen Laptop Marke IBM. Die Geräte sind nagelneu.
Der Laptop wird für den elektronischen Zolltarif, sowie für die elektronische Vorschriftensammlung -eVSF- benötigt. Weiterhin ist das Office-Paket installiert.
Der Laptop ist nur für dienstliche Zwecke zu nutzen. Software kann nur begrenzt installiert werden. „Sicherheitskopien“ sollten nicht mal in die Nähe des Computers kommen. Die Geräte werden für Pflege und Wartung manchmal eingesammelt. Ebenso werden nach dem Zufallsprinzip Laptops in der Prüfung eingesammelt und überprüft. Es gibt einen Druckerraum in dem jeder seine Skripte und Mitschriften ausdrucken kann.

Trennungsgeld

Trennung hat hier nichts mit Trennung vom (Ehe-)Partner zu tun hat, das ist dann der Verheiratetenzuschlag! Es geht um die Trennung vom eigenen Dienst- oder Wohnort.
Eigener Wohnort bedeutet nicht „Hotel Mama“, sondern die eigene Wohnung. Auch da gibt es Vorschriften wie diese Wohnung auszusehen hat. So ist ein eigenes Bad und eine Kochzeile vorgeschrieben. Ein abgetrenntes Zimmer im Haus der Eltern ohne eigenen Eingang, Küche und Bad zählt da nicht.

Zitat: § 22 BRKG

„(…)
(3) Werden Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst zum Zwecke ihrer Ausbildung einer Ausbildungsstelle an einem anderen Ort als dem bisherigen Dienst- und Wohnort zugewiesen, so können ihnen die dadurch entstehenden notwendigen Mehrauslagen ganz oder teilweise erstattet werden. “
Informationen dazu erhält man zu Beginn der Ausbildung im Zollamt und im BWZ.

Weitere Infos zum BWZ

Weitere Informationen zum BWZ mit seinen zurzeit 21 Standorten findet ihr unter dem nachfolgenden Link:

http://www.zoll.de/h0_wir_ueber_uns/a0_ … index.html

Die ZUZ und wie komm ich da hin
Die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll ist die Spezialeinheit des Zolls. Ansässig ist sie beim Zollkriminalamt in Köln. Gegen Ende der Ausbildung im mD gibt es in Plessow und Sigmaringen Veranstaltungen bei denen die ZUZ Werbung macht.
Hier ist der Flyer mit den Anforderungen.
ZUZ Flyer

Allgemeiner Hinweis

Die hier gemachten Angaben sind nicht rechtsverbindlich, sondern sind lediglich als Tipps und Hinweise zu verstehen. Verbindliche Aussagen erhaltet ihr jeweils von den entsprechenden Zolldienststellen und insbesondere vom BWZ!

Seite der GdP-Bundesfinanzpolizei

Zoll-Board – Das Forum der Gewerkschaft der Polizei für den Zollvollzug.