Informationen zum Polizeiberuf, Polizei Einstellungstest und Einstellungsvoraussetzungen.
Montag 25. Juli 2016

Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit

Im Rahmen des Auswahlverfahrens werden Sie auf ihre Polizeidiensttauglichkeit untersucht. Geprüft wird, ob Sie den besonderen gesundheitlichen Anforderungen des Polizeidienstes genügen.

Sie sollten am Untersuchungstag nüchtern zur angegebenen Zeit beim Medizinischen Dienst erscheinen.
Allerdings sollten Sie ausreichend Wasser trinken. Bringen Sie sich außerdem etwas zum Frühstücken
mit.

Gesundheitliche Anforderungen:

  • kein Übergewicht (BMI über 27,5 kg/m²) bzw. Untergewicht (BMI unter 18 kg/m²). Body-Maß-Index (BMI): Körpergewicht (kg):Körpergröße (m²)
  • keine Funktionsbehinderungen oder Bewegungseinschränkungen, die das Laufen, Stehen, Sitzen oder Schreiben beeinflussen · ausreichendes Sehvermögen auch ohne Sehhilfe (Brille) (Träger einer Sehhilfe erhalten vom Einstellungsberater ein entsprechendes Informationsblatt)
  • gutes Farbunterscheidungsvermögen und räumliches Sehen
  • leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem (da die Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit besonders hoch sind, wird jeder Bewerberin/jedem Bewerber ausdrücklich empfohlen, sich mit Hilfe eines regelmäßigen Ausdauertrainings auf den Kreislauffunktionstest vorzubereiten)
  • saniertes, kariesfreies Gebiss. Kein herausnehmbarer Zahnersatz (Teil-oder Totalprothesen). Abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung
  • das Hormonsystem muss intakt sein

 

Ausschlussgründe insbesondere:

  • Zustand nach operativen Eingriffen an Gelenken in den letzten 12 – 24 Monaten
  • Zustand nach Bandscheibenoperationen · Wirbelgleiten
  • Augenlaseroperationen in den letzten 12 Monaten und Tragen von Kontaktlinsen · Allergien mit erforderlicher Dauermedikation
  • chronisch-rezidivierende Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis
  • chronisch-rezidivierende Lungen- und Atemwegserkrankungen z.B. Asthma bronchiale, hyperreagibles Bronchialsystem
  • chronisch-rezidivierende Darmerkrankungen z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • chronische Infektionen z.B. Hepatitis B und C
  • Blutgerinnungsstörungen
  • chronische Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. hirnorganische Anfälle, Migräne
  • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinnes
  • Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen, Zuckererkrankung)
  • Autoimmunerkrankungen z.B. Rheuma
  • Sprachfehler, die die Kommunikation beeinträchtigen
  • Selbsttötungsversuche
  • zur Zeit laufende psychotherapeutische Behandlungen (bei bereits abgeschlossenen Therapiemaßnahmen sind entsprechende fachärztliche Befundberichte vorzulegen)

Kosten für Atteste oder Bescheinigungen werden von der Bundespolizei nicht übernommen! Bei unklaren Krankheitsbildern wenden Sie sich bitte an die Einstellungsberater, die Ihnen die für Sie zuständigen Polizeiärztinnen/ Polizeiärzte bekannt geben.

Wir empfehlen zur Vorbereitung auf die Untersuchung wie auch auf das Studium regelmäßigen Ausdauersport!

Quelle: www.bundespolizei.de

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umgesetzt durch die GdP Bundespolizeiakademie

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